Life Long Learning

„Ich habe schon immer gerne gelernt.“

Mal ehrlich, dieser Satz klingt ziemlich abgedroschen… aber na ja, auf meine Wenigkeit trifft das ehrlich gesagt schon zu. Egal ob Sprachen, Technik oder Allgemeinwissen – am liebsten würde ich über alles Bescheid wissen.

Gerade letztens, beim Mechaniker: Irgendetwas stimmte mit dem Turbolader des Autos nicht… ich sofort nach Hause und nach mehreren Youtube-Videos zumindest ein bisschen mehr Ahnung davon, was unter der Motorhaube so von statten geht.

Dabei ist es eigentlich nicht der Vorgang des Lernens an sich der mir Spaß macht (logisch), sondern das gute Gefühl, etwas dazugelernt zu haben und wieder etwas mehr über einen Fachbereich zu wissen.

Als Dolmetscherin und Übersetzerin gehört das Lernen zum täglichen Einmaleins. Schließlich dolmetscht man an einem Tag bei einer technischen Begehung und an einem anderen auf einer Tagung über Ernährung. Gleich viel zu wissen wie die Experten vor Ort ist zwar unmöglich, doch je besser man vorbereitet ist, desto leichter fällt dann auch das Dolmetschen.

Ich habe mir also definitiv den richtigen Beruf ausgesucht!

 

Neben der Anhäufung von Fach- und Allgemeinwissen gehört es aber auch dazu, seine Sprachkenntnisse immer wieder aufzufrischen. Nur weil man einmal Russisch auf C1-Niveau gesprochen hat, ist das nach monatelanger Untätigkeit wohl kaum noch der Fall. Um mich selbst beim Lernen zu motivieren habe ich beschlossen, im März das Cambridge Certificate of Proficiency (Niveau C2) am Wifi Innsbruck abzulegen. Die Vorbereitung darauf ist eine gute Auffrischung von Phraseologismen und Kollokationen und macht mir ungeheuer viel Spaß.

 

Wenn alles klappt steht schon das nächste persönliche Projekt an: A2+ in Italienisch zu erreichen und den Umgang mit Grafikprogrammen wollte ich eigentlich auch schon immer erlernen…

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